Sapa O’Chau – Ein bemerkenswertes soziales Projekt / a remarkable social project

Sapa O’Chau – Ein interessanter Blick hinter die Kulissen:
Nachdem ich diesen fantastischen Trek mit Sapa O’Chau erlebt habe, hatte ich mich spontan gegen einen Besuch des Cat Cat Dorfes entschieden (in welchem Touristen wohl von Verkäufern durch die Gegend gejagt werden) und anstatt dessen einen tieferen Einblick in die gemeinnützige Organisation Sapa O’Chau genossen. Dank Shu’s (Gründerin) Ehemann ‚Melson‘ durfte ich mir das Sapa O’Chau Centre anschauen; und so sah ich die beiden Gebäude, in welchen sowohl die aktuell 35 Schüler, als auch die 6 Voluntäre unterkommen, als auch den Computer-Raum, den Handwerksraum, die Küche, den Gemeinschaftsraum, sowie die beiden Klassenräume und die Mini-Bibliothek. Da ich selbst durch die einzelnen Bergdörfer der ethnischen Minderheiten gewandert bin, weiß ich wie viele Kinder dort leben. Auch wenn die Regierung die lokalen Grundschulen in den Dörfern sponsort, so können sich die meisten Familien im Anschluss keine weitere Schulbildung (High School Sapa oder anschließend Universität) für ihre Kinder leisten. So gab es auch hunderte von Anträgen die bei Sapa O’Chau eingingen; doch mit 35 Plätzen ist die Kapazität bereits ausgeschöpft.
Anstatt daß der aktuelle Vermieter der Gebäude die Mietraten stabil hält oder das soziale Projekt durch niedrigere Mieten unterstützt, erhöht er diese aktuell, da er höhere Einnahmen erzielen möchte. Darum plant Sapa O’Chau mittelfristig den Kauf eines eigenen Grundstücks, um darauf eigene Gebäude errichten zu können, welche dann weitaus mehr Schülern Unterkunft bieten sollten. Ich sprach auch mit der Schüler-Koordinatorin und Sie zeigte mir unter anderem die mit Büchergeschenken gut gefüllte Bibliothek. Allerdings sagte Sie mir, daß auch immer wieder kleinere Sachgeschenke wie Kleidung oder Schreibhefte sehr willkommen sind. Ich sagte ihr was die Schreibhefte angeht meine Unterstützung zu, und werde sehen, was ich dann wieder zurück in Deutschland organisieren kann. Wenn also jemand von Euch alljährlich um die Weihnachtszeit seine Geldspenden entrichtet, hier wäre eine Alternative, die ich mit eigenen Augen gesehen habe, und wo man weiß wo das Geld landet. Bei Interesse könnt ihr mir jederzeit eine Nachricht schicken.

(Sapa O’Chau – Interesting view behind the scenes:
After having done that amazing trekking tour with Sapa O‘Chau, instead of visiting Cat Cat Village (where I was told that you get hunted around by local sellers), I decided to take a deeper look into the non-profit organization Sapa O’Chau, which is reliant to volunteer work and donations. I am so happy that Shu’s ( the founder’s) husband ‚Melson‘ took his time to lead me up to the Sapa O’Chau Centre. There I had the chance to see the 2 buildings they are using to give accomodation to the currently 35 students + 6 volunteers, a computer room, two in house teaching rooms and 1 craft room. As I was trekking through the villages myself I saw how many children are living in the villages. Even though the government is sponsoring the local grammar schools in the villages afterwards most families cannot effort to send their children to high school in Sapa or to college/university. So there were hundreds of applications coming in to Sapa O’Chau, but they have only space for 35 students (aged between 15 and 18) so far. Also the land lord is currently increasing the rent for the building they are using instead of supporting the social work; that’s why Sapa O’Chau midterm plans of buying own land and to construct bigger buildings on that land to support even more local sudents of ethnic minority families. I also talked to the student coordinator. She showed me that their library with donated books is currently quite full; but there are always little things (donations) which are always welcome – like clothes or just paper notebooks for school. So in case anyone is doing yearly donations around christmas time – this here is a project I could experience with my own eyes; and myself will definately go for the paper notebooks and organizse sending a parcel once I am back in Germany. So if you are interested in supporting this project as well just drop me a note and I will find out what else is of need for the students and what we could send them from Europe.)

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